Aufruf von Wolfgang Effenberger und Amir Mortasawi im Licht des Iran-Krieges, westlicher Machtpolitik und der Gefahr einer weiteren Eskalation
Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.
Als Amir Mortasawi und Wolfgang Effenberger ihren Aufruf "Aufstehen fürs Überleben" am 4. Februar 2023 veröffentlichten, stand eine existenzielle Sorge im Mittelpunkt: Der Krieg in der Ukraine könnte in eine nukleare Eskalation in Europa münden. Ihre Forderung nach sofortigen Friedensverhandlungen zielte darauf, diese Entwicklung aufzuhalten, bevor sie sich politischer Kontrolle entzieht.
AUFRUF
Aufstehen fürs Überleben
Zutiefst besorgt um das Leben und Überleben in der Mitte Europas richten wir diesen Aufruf vorrangig an die Menschen in den deutschsprachigen europäischen Ländern. Bei einer Vielfalt gesellschaftspolitischer Ansichten werden wir von der gemeinsamen Überzeugung getragen, dass unsere Welt zu keiner Zeit seit der Kubakrise 1962 so nah an der Katastrophe war. Wenn der gegenwärtig in den Massenmedien geschürten wahnhaften Kriegsbegeisterung nicht effektiv entgegengewirkt wird, besteht die große Gefahr, dass der Ukraine-Krieg zum Einsatz von Atomwaffen in Europa führt.
Die vielschichtigen Konfrontationen zwischen den Kräften, die eine unipolare Weltherrschaft anstreben und denen, die für eine multipolare Weltordnung sind, haben bereits verheerende Verwüstungen unter anderem in Jugoslawien, Sudan, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und Jemen verursacht. Die seit 2014 bestehenden militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine stellen einen Teil dieser weltweiten Entwicklung dar.
Inmitten des Kalten Krieges war die Kubakrise ein Weckruf. Anders als heute suchten damals die beiden Großmächte ein Entgegenkommen in beiderseitigem Interesse. So wurden unter anderem die Verträge über die Abwehr ballistischer Raketen und die Verträge über nukleare Mittelstreckenraketen, die inzwischen verworfen wurden, ausgehandelt.
Ausgehandelte Friedensabkommen basieren weniger auf Vertrauen als auf dem gegenseitigen Verständnis, dass die gefundene Alternative im Interesse beider Seiten ist. Wir erheben unsere Stimme für sofortige Friedensverhandlungen und gegen die Kriegstrommler, die eine Fortsetzung des Krieges „bis zum Sieg der Ukraine“ und die entsprechenden Waffenlieferungen fordern.
Unser Schicksal steht auf des Messers Schneide!
Nun kommt es darauf an, durch vielfältige Aktionen dem allgegenwärtigen Kriegsgetrommel aufklärend entgegenzuwirken, damit das Überleben gesichert werden kann.
"Aufstehen fürs Überleben" – aktueller denn je
Heute, mehr als dreieinhalb Jahre später, lässt sich an diese Warnung anknüpfen, ohne sie rückblickend zur Vorhersage jedes einzelnen Ereignisses zu erklären. In seiner Betrachtung der internationalen Lage vom 5. Oktober 2026 beschreibt Effenberger unter dem Titel "Die alte Weltordnung ist vorbei – die neue gibt es noch nicht" eine Welt im Übergang (1): Die bisherige Ordnung wird zunehmend infrage gestellt, während eine neue, allgemein anerkannte Sicherheitsordnung noch nicht entstanden ist. Der damalige Aufruf erhält in dieser Deutung eine zusätzliche Dimension: Es geht nicht allein darum, die Eskalation eines Krieges zu verhindern, sondern darum, den Wandel der internationalen Machtverhältnisse überhaupt friedlich zu gestalten.
Genau hier liegt die Verbindung zur heutigen Situation. Welche politische Ordnung auch immer aus diesem Wandel hervorgeht – sie muss verhindern, dass konkurrierende Sicherheitsinteressen in eine militärische Katastrophe führen.
„Aufstehen fürs Überleben“ lässt sich deshalb als Maßstab für die folgende Betrachtung verstehen: Welche Entscheidungen begrenzen die Gefahr, welche verschärfen sie, und wo eröffnen sich Wege zu Verhandlungen, gegenseitiger Sicherheit und einer tragfähigen Friedensordnung? Die zentrale Forderung des Aufrufs bleibt dabei der Ausgangspunkt: politische Verständigung an die Stelle einer ausschließlich militärischen Entscheidung zu setzen.
Vom "Aufstehen fürs Überleben" zum Krieg um den Menschen
Der Aufruf "Aufstehen fürs Überleben" vom Februar 2023 erhält eine zusätzliche Dimension, wenn man die seitherige Entwicklung der amerikanischen Militärplanung betrachtet.
Denn parallel zur Fortsetzung und Verstetigung des Ukrainekrieges hat sich auch das Verständnis davon verändert, was Krieg in Zukunft überhaupt sein soll.
Ein Schlüsselbegriff hierfür ist "Omniwar". Der Begriff stammt nicht aus einer offiziellen US-Doktrin, sondern wird insbesondere von David A. Hughes als Analysebegriff verwendet. Er beschreibt eine Form des Krieges, bei der die Auseinandersetzung nicht mehr auf das klassische Gefechtsfeld beschränkt bleibt, sondern möglichst viele Lebensbereiche gleichzeitig erfassen kann.
Damit wird der Mensch selbst zum entscheidenden Raum der Auseinandersetzung.
Diese Entwicklung lässt sich inzwischen auch in Veröffentlichungen aus dem unmittelbaren Umfeld von T2COM nachvollziehen.
T2COM steht für "United States Army Transformation and Training Command" – das Transformations- und Ausbildungskommando des US-Heeres. Es entstand am 2. Oktober 2025 durch die Zusammenlegung des "Training and Doctrine Command" (TRADOC) und des Army Futures Command" (AFC); sein Hauptquartier liegt in Austin, Texas.
Ein im Mai 2026 veröffentlichter Beitrag des T2COM "Mad Scientist Laboratory" trägt bezeichnenderweise den Titel: "Cognitive Warfare – The Human Mind is the Decisive Terrain of Future Conflicts."
Demzufolge ist nun der menschliche Geist das entscheidende Terrain künftiger Konflikte. (2)
Ausdrücklich wird davon gesprochen, dass sich die Kriegführung vom traditionellen Informationsraum in einen kognitiven Raum erweitert. Künstliche Intelligenz, Big Data und Neurowissenschaften würden neue Möglichkeiten schaffen, Wahrnehmung, Entscheidungsprozesse und Verhalten gezielt zu beeinflussen. Ein besonders starkes Indiz für den Übergang von Omniwar zu Cognitive Warfare.
Weiter beschreibt T2COM die kognitive Kriegführung nicht ausschließlich als offensive US-Fähigkeit, sondern häufig als Antwort auf Russland und China. Damit wird deutlich, wie sich das militärische Verständnis von Krieg verändert hat, wobei das ursprüngliche Ziel von TRADOC 525-3-1 "Win in a Complex World 2020-2040" weiterhin im Vordergrund steht.
Im klassischen Krieg versucht man, die militärischen Fähigkeiten des Gegners zu zerstören.
In der kognitiven Kriegführung geht es zunehmend darum, seine Wahrnehmung, seine Entscheidungsfähigkeit und seinen Willen zu beeinflussen.
Der entscheidende Kampfplatz ist damit nicht mehr nur das Territorium. Der Kampfplatz ist heute der Mensch.
Noch weiter reicht eine zweite Entwicklung, die im Umfeld des T2COM diskutiert wird: die technologische Erweiterung des Menschen.
Ein Beitrag des "Mad Scientist Laboratory" aus dem Jahr 2018 formulierte bereits die Vision, dass der Mensch künftig Teil eines umfassenden Netzwerks werden könne – einschließlich tragbarer und implantierter Systeme. Dort wird ausdrücklich von "transhumanism", Gehirn-Uploads, Mensch-Maschine-Schnittstellen und der Optimierung des kognitiven Potentials von Soldaten gesprochen.
2026 wird diese Entwicklung konkreter. Ein aktueller T2COM-Beitrag zu "Organically Integrated Human Enhancements" beschreibt biologische und mechanische Leistungssteigerungen, neuronale Schnittstellen, Exoskelette, synthetische Organe und andere Formen der Mensch-Maschine-Integration als mögliche Bestandteile des zukünftigen Soldaten.
Dabei geht es nicht einfach um Science-Fiction.
Die zugrunde liegende Frage lautet: Wie kann der Mensch körperlich und kognitiv so erweitert werden, dass er unter Bedingungen kämpfen kann, die seine natürlichen Fähigkeiten überschreiten?
Damit verschiebt sich die Grenze zwischen Mensch und militärischem System.
Der Soldat ist dann nicht mehr lediglich Bediener einer Waffe.
Er wird zunehmend Teil eines vernetzten biologisch-technischen Systems.
T2COM als organisatorischer Rahmen
Vor diesem Hintergrund bekommt die Einrichtung des "Transformation and Training Command" – T2COM im Oktober 2025 eine zusätzliche Bedeutung.
T2COM bündelt Force Generation, Force Development und Force Design. Die US Army beschreibt seine Aufgabe selbst als Entwicklung einer Armee, die den sich verändernden Charakter des Krieges in Echtzeit aufnimmt und daraus neue, einsatzbereite und tödlichere Fähigkeiten entwickelt.
Im Februar 2026 wurde darunter das "Futures and Concepts Command" aktiviert. Es ist für die Entwicklung und Erprobung zukünftiger Konzepte und Fähigkeiten zuständig.
Damit entsteht eine institutionelle Kette:
Mensch → Kognition → Technologie → Mensch-Maschine-Integration → neue Kriegführungskonzepte → neue Streitkräfte.
Und genau hier berühren sich die Begriffe Omniwar, Cognitive Warfare und Human Enhancement.
Sie beschreiben nicht dasselbe. Aber sie weisen auf eine gemeinsame Entwicklung hin:
Der Krieg der Zukunft soll nicht nur auf dem Schlachtfeld entschieden werden, sondern zunehmend im Informationsraum, im kognitiven Raum und – langfristig gedacht – an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.
Damit bekommt der Aufruf von Effenberger und Mortazawi vom Februar 2023 eine neue Aktualität.
Damals stand vor allem die Frage im Mittelpunkt: Wie verhindern wir die weitere militärische Eskalation eines Krieges zwischen Russland und der Ukraine und damit eine mögliche Ausweitung des Konfliktes?
Heute muss die Frage weiter gefasst werden: Wie verhindern wir, dass sich Krieg überhaupt zum permanenten gesellschaftlichen Organisationsprinzip entwickelt?
Denn wenn Krieg nicht mehr nur eine zeitlich begrenzte militärische Auseinandersetzung ist, sondern gleichzeitig Informationsraum, Wirtschaft, Technologie, Psychologie, Kognition und menschliche Leistungsfähigkeit erfasst, dann wird auch der Begriff „Überleben“ umfassender.
Es geht dann nicht nur um das Überleben in einem möglichen Atomkrieg.
Es geht auch um die Frage: Welche Vorstellung vom Menschen soll die Grundlage unserer zukünftigen Gesellschaft bilden?
Der Aufruf „Aufstehen fürs Überleben“ kann deshalb heute in einem erweiterten Sinn gelesen werden:
Nicht nur gegen die Gefahr des großen Krieges, sondern auch für die Bewahrung dessen, was den Menschen als selbstbestimmtes Wesen ausmacht – seine Fähigkeit zur freien Wahrnehmung, zur eigenen Urteilsbildung, zum moralischen Entscheiden und zur politischen Verantwortung.
Denn wenn die entscheidende Front des zukünftigen Konfliktes tatsächlich immer stärker im menschlichen Bewusstsein liegt, dann wird die Verteidigung der Freiheit des Denkens selbst zu einer Frage des Überlebens.
Damit schließt sich der Bogen von 2023 nach 2026:
2023: Aufstehen fürs Überleben.
2024/25: Verstetigung und Institutionalisierung der militärischen Konfrontation.
2025: T2COM – Transformation, Force Development und Force Design in einer neuen Struktur.
2026: Cognitive Warfare – der menschliche Geist als entscheidendes Terrain.
Parallel dazu: Human Enhancement, Neurotechnologie und Mensch-Maschine-Integration als Forschungsfelder zukünftiger Kriegführung.
Das erweitert die ursprüngliche Frage:
Wollen wir nur lernen, wie der nächste Krieg gewonnen werden kann – oder wollen wir rechtzeitig darüber nachdenken, wie Krieg verhindert und die Freiheit des Menschen bewahrt werden kann?
Das wäre im Jahr 2026 die eigentliche Bedeutung von:
"Aufstehen fürs Überleben".
Der Aufruf beginnt mit der Überzeugung, die Welt sei seit der Kubakrise von 1962 nicht mehr so nahe an einer Katastrophe gewesen. Er warnt ausdrücklich davor, dass der Ukrainekrieg zum Einsatz von Atomwaffen in Europa führen könnte. Das ist eine Gefahreneinschätzung der Verfasser, keine im Text quantitativ belegte Wahrscheinlichkeit.
Das dahinterliegende Argument ist jedoch präziser als eine allgemeine Warnung vor Krieg: Wenn eine Auseinandersetzung in eine nukleare Eskalation übergehen kann, genügt es nicht, einzelne militärische Maßnahmen nur nach ihrem unmittelbaren Nutzen zu beurteilen. In der Logik des Aufrufs muss ebenso gefragt werden, ob sie das Risiko einer unbeherrschbaren Ausweitung erhöhen.
Die im Aufruf formulierte Sorge um „das Leben und Überleben in der Mitte Europas“ impliziert nicht, dass die Autoren einen Atomkrieg für unvermeidlich halten; sie rufen zum Handeln auf, gerade weil sie ihn für vermeidbar halten.
Der Aufruf begründet Diplomatie somit nicht mit Sympathie für den Gegner, sondern mit einer Interessenabwägung. Verhandlungen bedeuten in dieser Lesart weder Zustimmung zu dessen Handlungen noch die Aufgabe der eigenen Position. Sie dienen dazu, eine Lösung zu suchen, deren Nutzen für die Beteiligten größer ist als der Nutzen einer Fortsetzung des Krieges.
Effenberger und Mortasawi beschreiben den Ukrainekrieg als Teil eines umfassenderen Konflikts um die internationale Ordnung, in der die US-amerikanische Verbindung von Machtanspruch, militärischer Intervention und selektiver Anwendung internationaler Regeln beleuchtet wird. (3)
Der aktuelle Iran-Konflikt reicht aus, um zu zeigen, dass eine Analyse des Aufrufs nicht ausschließlich auf russische Verantwortung und westliche Sicherheitsargumente konzentriert bleiben darf. Die amerikanische und israelische Gewaltanwendung muss mit derselben Strenge geprüft werden.
Nach der vom Deutschlandfunk wiedergegebenen völkerrechtlichen Bewertung fehlt den Angriffen eine tragfähige Rechtfertigung: Ein behauptetes Sicherheitsrisiko ist nicht ohne Weiteres mit einem bewaffneten Angriff gleichzusetzen, der Selbstverteidigung nach Artikel 51 der UN-Charta erlaubt. Auch die Berufung auf humanitäre Ziele wird dort als nicht tragfähig beurteilt. (4)
Hinzu kommt, dass der Krieg politisch keineswegs erledigt ist. Die Berichterstattung vom 8. Oktober beschreibt weiterhin Streit um die Straße von Hormus und Gespräche über eine Beendigung des Konflikts. Damit stehen militärische Machtausübung, regionale Sicherheit und diplomatische Konfliktlösung gleichzeitig zur Debatte – genau jene Verbindung, auf die der Aufruf aufmerksam machen wollte. (5)
Eine dem Frieden dienende Analyse sollte auf Doppelstandards verzichten und kann die zurückliegenden amerikanischen Interventionen und nachgewiesene Rechtsverletzungen ausdrücklich nicht ausklammern. (6)
Die Glaubwürdigkeit der beanspruchten Ordnung.
Der Iran-Krieg verschärft die Frage, ob westliche Staaten das Gewaltverbot auch dann anerkennen, wenn es die eigene Handlungsfreiheit begrenzt. (7)
Die im Nicaragua-Verfahren gerichtlich festgestellten Rechtsverletzungen der USA zeigen, dass die selektive Anwendung des Völkerrechts keine bloße Behauptung ist. Der amerikanisch-israelische Krieg gegen Iran führt sie erneut vor Augen: Wenn das Gewaltverbot gegenüber Gegnern als verbindlich gilt, gegenüber der eigenen Seite aber durch weitreichende Sicherheitsforderungen relativiert wird, verliert die Berufung auf eine regelgebundene Ordnung ihre Glaubwürdigkeit. Eine ernsthafte Friedensanalyse muss deshalb die konkrete Kriegsverantwortung und die Machtpolitik aller beteiligten Staaten gemeinsam untersuchen – ohne Rechtsverletzungen gegeneinander aufzurechnen. (8)
Was können wir tun?
Unter Schlagworten wie „Spannungs- und Verteidigungsfall“, „Aufrechterhaltung der Versorgung“, „Stabilisierung der sozialen Ordnung“ und „zivil-militärische Zusammenarbeit“ wird auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen zunehmend für „Kriegstüchtigkeit“ geworben. Zugleich wird die Bevölkerung auf mögliche Szenarien eines großen Krieges vorbereitet und in entsprechende Planungen und Maßnahmen einbezogen. (9)
Vor diesem Hintergrund gewinnt der letzte Satz des Aufrufs besondere Bedeutung: „Nun kommt es darauf an, durch vielfältige Aktionen dem allgegenwärtigen Kriegsgetrommel aufklärend entgegenzuwirken, damit das Überleben gesichert werden kann.“
Daraus ergibt sich ein konkreter Auftrag an jede und jeden Einzelnen: Im eigenen Tätigkeits- und Lebensbereich und im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten gilt es, der zunehmenden Militarisierung des gesellschaftlichen Denkens entgegenzuwirken, über ihre möglichen Folgen aufzuklären und sich für friedliche Lösungen einzusetzen.
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Anmerkungen und Quellen
Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete "atomare Gefechtsfeld" in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm:
- „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020)
- "Die unterschätzte Macht" (2022)
- "Vom Krieg zur Weltordnung" (Juni 2026)
- "Der Kalte Geist des Krieges " (Oktober 2026)
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1) https://wolfgangeffenberger.substack.com/p/die-alte-weltordnung-ist-vorbei-die-212
3) https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/der-wunsch-nach-frieden/aufruf-aufstehen-fuers-ueberleben
4) https://www.deutschlandfunk.de/voelkerrecht-krieg-nahost-israel-iran-usa-100.html
6) https://www.icj-cij.org/case/70
7) https://www.deutschlandfunk.de/voelkerrecht-krieg-nahost-israel-iran-usa-100.html
8) https://www.icj-cij.org/case/70
9) – 1) Grünbuch ZMO 4.0 – Zivil-Militärische Zusammenarbeit 4.0 im militärischen Krisenfall. Eine Situationsbeschreibung, Analyse und Handlungsempfehlungen
Von Sandra Bubendorfer-Licht MdB, Leon Eckert MdB, Dr. André Hahn MdB, Dr. Günter Krings MdB, Ingo Schäfer MdB
Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V.
Berlin; zweite Auflage; März 2025
https://zoes-bund.de/wp-content/uploads/2025/03/250306_Gruenbuch_ZMZ_digital.pdf
2) Eckpunkte Pakt für den Bevölkerungsschutz
Bundesministerium des Innern
20. Mai 2026
3) Kommunale Resilienz stärken: Empfehlungen für mehr Handlungsfähigkeit in der Fläche
Von Oliver Will und Christof Eichert
Bundesakademie für Sicherheitspolitik: Arbeitspapier Sicherheitspolitik 7/2026. Berlin 2026
https://www.baks.bund.de/sites/baks010/files/arbeitspapier_sicherheitspolitik_2026_7.pdf
4) „Resilienzelemente“ für den Krieg
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Angriff auf Kiew im Mai 2026
Bildquelle: Sodel Vladyslav / shutterstock
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