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Energieversorgung: Macht den Strom lokal! | Von Jochen Mitschka

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Sich alleine auf Windräder bei der Energie-Kritik zu fokussieren, geht an wichtigen Überlegungen vorbei

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Immer wieder liest man heftige Kritik an "Windrädern" zur Stromerzeugung. Die Kritik ist sicher berechtigt, übersieht aber wichtige Aspekte. Möglicherweise geht sie sogar am Kern der Probleme und Möglichkeiten vorbei. Wenn nicht der Preis alleine entscheidet, Subventionen unberücksichtigt bleiben, und Sicherheit der Versorgung entscheidend wird, sieht man ein anderes Bild.

Die Kritik an der Windkraft nimmt zu: Landschaftsbild, Kosten, Netzausbau, Entsorgung, Effizienz, Umweltschäden, Schäden für die Gesundheit, ja sogar Einfluss auf das Mikroklima. In fast allen Beiträgen steckt dabei eine stillschweigende Annahme – dass Strom aus großen Anlagen kommt, über längere Leitungen transportiert wird, und aus den bekannten riesigen "Windrotoren" und entsprechenden "Parks" stammt.

Die stille Voraussetzung

Wer über Windräder streitet, streitet meist über ein Kraftwerk, das nur anders aussieht: Statt Kohle im Ruhrgebiet gibt es z.B. Wind im Norden, der über neue Höchstspannungsstrassen in den Süden transportiert werden soll. Es geht also um Windparks, mit 90 bis 400 MW theoretischer Leistung, ob im Norden, oder in abgeholzten Wäldern. Das Prinzip bleibt gleich – wenige große Erzeuger, ein riesiges Verteilsysthem, viele passive Verbraucher. Gleichzeitig sieht man vor dem geistigen Auge riesige Windrädern, welche hundert Meter und höher sind, die ungeheure Umweltbelastung verursachen, ... und von Wind als Hauptenergielieferant. Die Kritik an Windrädern wie ihre Verteidigung bewegen sich meist im selben Denkrahmen. Sie verhindern die Weiterentwicklung von neuen Windenergiesystemen, welche ohne die gefürchteten Vogel-Schredder auskommen, viel kleiner sind und für Natur und Menschen wesentlich weniger umweltschädlich sind, und den alternativen Einsatz in kleinen lokalen System als eines von mehreren Bausteinen der Energieerzeugung.

Dabei kann Windkraft auch etwas völlig anderes sein: ein Puzzleteil von mehreren, einer Versorgung, die dort erzeugt, wo sie verbraucht wird. Gemeinsam mit Photovoltaik, Speichern und Blockheizkraftwerken, die neben Strom auch Wärme in ein lokales Netz liefern, Wasserkraft oder eben anderen, lokal verfügbaren Ressourcen, entsteht ein System, das sich weitgehend selbst trägt.

Feldheim: Autarkie seit 2010

Ein, wenn auch nicht ganz zutreffendes Beispiel in Deutschland ist Feldheim in Brandenburg, ein Ortsteil von Treuenbrietzen mit rund 130 Einwohnern. Die Idee kam in den 1990er-Jahren: Ein junger Mann aus dem Ort wollte Windräder aufstellen. Heute versorgt sich das Dorf nach Darstellung des Neue Energien Forum Feldheim zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen – mit Windkraft, Photovoltaik, einer Biogasanlage und einer Hackschnitzelheizung. Bürger, Kommune und Unternehmen gründeten dafür gemeinsam ein Dorfwerk mit eigenem Strom- und Wärmenetz.

Der eigentliche Kniff ist das Netz. Der Strom fließt laut Energiezukunft direkt von der Übergabestation des Windparks in das eigene Dorfnetz, ohne das allgemeine Verteilnetz zu nutzen. Deshalb fallen auch keine Durchleitungsgebühren an. Voraussetzung war ein eigenes Netz, das kein Netz der allgemeinen Versorgung ist. Das Kommunalwiki der Heinrich-Böll-Stiftung beschreibt, dass in denselben Gräben gleich mehrere Leitungen verlegt wurden – für Strom, Wärme, Daten und Wasser.

Es gibt natürlich Einschränkungen: Feldheim ist klein, und es ist nicht vom Netz abgekoppelt. Der weit überwiegende Teil des Windstroms geht ins öffentliche Netz, und das ist auch der Haken, weshalb es für das angestrebte Modell nur teilweise herangezogen werden kann. Laut topagrar reicht eine einzige der inzwischen 52 Anlagen, um das Dorf zu versorgen. Bei Knappheit kann das Dorf zusätzlichen Strom beziehen. Und der Bürgermeister von Treuenbrietzen ärgerte sich in einem SRF-Beitrag darüber, dass die meiste Energie gut 800 Meter von seinem Rathaus entfernt ins große Netz fließt, ohne dass die Region darauf Zugriff hat. Deshalb ist Feldheim letztlich nicht, was mit diesem Artikel als Modell vorgestellt werden soll, der Windstrom ist viel zu dominant, und nicht nur für den zusätzlichen Eigengebrauch gedacht.

Feldheim ist also kein Musterbeispiel, weil es zu viel Strom aus Wind generiert und gleichzeitig auch noch in ein nationales Netz einspeist. In der Idealkonfiguration wird Wind als Entlastung anzusehen sein, ohne immense Leistung zu erwirtschaften, aus der man Einkünfte erreichen will.

Wind, Sonne, Wärme, konventionelle Energieerzeugung: Das Zusammenspiel.

Natürlich ist von der Energieerzeugung kaum etwas günstiger als Gaskraftwerke, oder moderne Kernkraftwerke (solange die Gemeinschaft bereit ist, die Risiken zu tragen). Aber in dem Moment, wenn es nicht mehr alleine um die Kosten geht, sollte man die Dezentralisierung, und damit Demokratisierung ins Spiel bringen, auch wenn die höhere Kosten verursacht.

Wind weht in Mitteleuropa im Winter stärker, Photovoltaik liefert im Sommer mehr. Beide ergänzen sich zumindest teilweise. Blockheizkraftwerke wiederum erzeugen Strom und nutzen die dabei anfallende Abwärme für ein Nahwärmenetz, statt sie ungenutzt abzugeben. Mit Wärmespeichern lässt sich überschüssiger Strom in Wärme umwandeln und für kalte Tage vorhalten. Betrieben mit Biogas, Holzhackschnitzeln oder später mit Wasserstoff kann ein solches Kraftwerk einspringen, wenn Wind und Sonne fehlen. Erdwärme, Wasserkraft oder Biogas können klassische Energieformen ergänzen, je nach lokalen Ressourcen. Windkraft und Puffer daraus, kann auch genutzt werden, um Strom für Pumpen anzutreiben, welche Erdwärme nutzen lassen.

Der Wärmeaspekt bei der Energieerzeugung ist kein unwesentliches Nebenthema. In Ascha in Niederbayern, einem weiteren Bürgerenergie-Dorf, wollten die Bewohner nach Angaben von Energiezukunft die Wärme besonders regional decken, weil sie den größten Verbrauch ausmacht. In Westeuropa ist Wärme, zumindest für die Bevölkerung, der größte Teil des Energiebedarfs.

Nun etwas, das Politik und Wirtschaft eben gar nicht gerne sehen: Die Wertschöpfung bleibt vor Ort.

Wie sieht die Entwicklung aus?

Wenn das ansatzweise funktioniert, warum gibt es nicht mehr Energielokalisierung? Ein Teil der Antwort liegt im Recht. Die EU schuf bereits 2018 mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie den Rahmen für Energy Sharing, also das Teilen von lokal erzeugtem Strom unter Nachbarn. Deutschland setzte das erst zum 1. Juni 2026 um – am Ende der Umsetzungsfrist. Ein Bündnis aus Bürgerenergie-Verbänden, Genossenschaften und Ökostromanbietern begrüßte das, warnte aber vor bürokratischen Hürden und mangelnder Wirtschaftlichkeit. Allerdings hat hier natürlich wieder die EU-Regulations-Keule zugeschlagen. Und durch Vorschriften, Regeln, Auflagen, Behörden werden zusätzliche Akzeptanzhürden und Kosten erzeugt. Und natürlich wird der Strom durch Lokalisierung nicht billiger, er wird demokratischer kontrollierbar und unabhängiger von Krisen.

Und natürlich gibt es eine politische Bevorteilung von großen Einheiten. Der Branchenverband verweist laut inside-digital darauf, dass Österreich bei den Netzentgelten für Energy Sharing Vergünstigungen gewährt, Deutschland dagegen nicht. Nach Recherchen von edison.media sind die Netzbetreiber "technisch noch nicht bereit". Der Vorstand des Bündnisses Bürgerenergie sagt, viele von ihnen seien eher Verhinderer als Ermöglicher. Im Juli 2026 kritisierte das Bündnis zudem eine Mitteilung der Bundesnetzagentur, die den Verteilnetzbetreibern zusätzliche Prozess- und Datenlogik für Energy Sharing nicht abverlangen will. Und kaum eingeführt, drohen laut Energiezukunft das EEG 2027 und das Netzpaket neue Erschwernisse für Bürgerenergie zu bringen.

Ist das eine Verschwörung mächtiger Interessen? Belegen lässt sich das so nicht, und die Quellen stammen überwiegend von Interessenvertretern der Bürgerenergie. Was sich belegen lässt, ist eine Struktur:

Wer vom Betrieb großer Netze und vom Durchleiten fremden Stroms lebt, wer von Aufsichtsratsmandaten profitiert, hat keinen Anreiz, Gemeinschaften zu erleichtern, die sich selbst versorgen und dafür weniger Netz bezahlen wollen. Dafür braucht es keine Absprachen – Trägheit, Regulierungsdetails und Lobbyarbeit genügen. Das Ergebnis für die Bürgerenergie ist dasselbe.

Zentralisierung öffnet Türen für Korruption

Zentralisierung der Energieerzeugung kann man auch aus einem anderen Grund kritisch sehen: Große, konzentrierte Projekte sind anfällig für Korruption. Die Konrad-Adenauer-Stiftung beschreibt in einer Analyse zur Elektrizitätsversorgung in Subsahara-Afrika, dass schon die schiere Größe der Investitionen – oft mehrere hundert Millionen Euro bei äußerst komplexen Ausschreibungen – den Sektor für illegale Zahlungsströme öffnet. Das Geld fehlt dann bei Wartung und Instandhaltung der Netze und Kraftwerke.

Ein Fall aus der Praxis: Correctiv berichtete 2019 über den Vorwurf eines Insiders, bei der Modernisierung des größten Kraftwerks Venezuelas seien Schmiergelder geflossen; Firmen aus Deutschland und Österreich seien beteiligt gewesen. Die genannten Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück, alles nicht bewiesen, deshalb derzeit nur eine Beschuldigung. Aber das allgemeine Muster ist seit Langem bekannt: Transparency International stellte schon 2005 fest, dass die Bauwirtschaft besonders anfällig ist, auch weil Verfahren intransparent sind und viele Genehmigungsstufen und Subunternehmer beteiligt werden.

Je größer das Vorhaben, desto weniger Entscheider und desto mehr Geld pro Entscheidung – das ist die Logik. Ein Dorfwerk, dessen Eigentümer die Nachbarn sind, ist schwerer zu bestechen, weil jeder die Bilanz kennt und mitreden kann. Jeder kann auch die Jahresabrechnung beurteilen. Allerdings schützt Kleinheit nicht automatisch: Transparency International dokumentiert auch einen Fall aus Italien, in dem kriminelle Organisationen zusammen mit Politikern Windparkprojekte über Schmiergelder sicherten – mit schlechten Standorten als Folge. Aber die Auswirkungen sind geringer, und die Kontrolle ist leichter.

Robust gegen Krieg und Naturkatastrophen

Das stärkste Argument ist die Widerstandsfähigkeit. Die Ukraine ist dafür ein bitteres Lehrbuch. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur gingen allein bei Angriffswellen zwischen März und Mai 2024 rund neun Gigawatt Erzeugung verloren, fast die Hälfte der Spitzenlast – wie MEED zusammenfasst. Seitdem wurden rund 1,5 Gigawatt Aufdach-Solar installiert, die lokal weiter liefert, wenn Netzabschnitte ausfallen. Die IEA empfiehlt in einem eigenen Bericht ausdrücklich ein dezentraleres System mit Solar, Wind, Batterien und kleinen modularen Gasturbinen. Und laut Germany Trade & Invest investieren Unternehmen und Gemeinden zunehmend in dezentrale Anlagen; die Region Charkiw setzt auf mobile Blockheizkraftwerke.

Ein Kraftwerk mit einem einzigen Ziel lässt sich  mit wenigen Treffern ausschalten, während verteilte Anlagen viele kleine Ziele bieten – und lokale Versorgungsinseln können weiterlaufen, wenn das Netz ausfällt. Und vor allen Dingen wird beim Angriff auf eine militärisch nicht genutzte Anlage zur lokalen Versorgung, der Angriff als auf die Zivilbevölkerung gerichtet angreifbar.

Aber es braucht gar keinen Krieg, um zu erkennen, wie nützlich Dezentralisierung ist. Die Stabilität in einer Krise zeigt sich auch bei Naturkatastrophen. Als Hurrikan Maria 2017 Puerto Rico traf, wurden 80 Prozent des Stromnetzes beschädigt; die Ausfälle dauerten Monate. In der Bergstadt Adjuntas blieb das Licht im solarbetriebenen Casa Pueblo an, woraus ein bürgereigenes Mikronetz entstand; beim Hurrikan Fiona 2022 blieben solarversorgte Gebäude der Stadt verschont. Auf der Insel Vieques, die nach Maria 18 Monate ohne Strom war, liefern 15 Solar-Speicher-Anlagen an Gemeinschaftseinrichtungen nach Angaben der Clean Energy Group auch bei längeren Ausfällen ununterbrochen Strom. Der Guardian beschrieb 2023, wie ein solches Mikronetz unabhängig vom Inselnetz laufen kann und gleichzeitig daran angeschlossen bleibt.

Natürlich darf man keine Wunder erwarten. Industrie, Bahn und Rechenzentren lassen sich nicht allein aus Dorfwerken versorgen.  Aber auch für die könnte eine industrielle lokale Versorgung Krisensicherheit bieten.

Gemeint ist außerdem ein System von Zellen, die sich selbst tragen können und im Normalbetrieb miteinander verbunden sind – nicht das Ende aller Netze.

Und was ist mit industriellem Strombedarf?

Es gibt Beispiele in Thailand, dass Industriegebiete mehrere dezentrale Energieanbieter potentiellen Investoren zur Auswahl zur Verfügung stehen, diese Industriegebiete also weitgehend autark funktionieren. Und auch hier könnte eine intelligente Kombination von Wind, Sonne, Wasserkraft, gemeinsam mit klassischen Brennstoffen eine bessere Lösung sein als Mega-Kernkraftwerke.

Mehr als 90 Prozent der netzunabhängigen (off-grid) dezentralen Kapazitäten Thailands werden direkt in Industriearealen genutzt. Ein zentraler Treiber hierfür ist das thailändische Small Power Producer (SPP)-Programm: Private Energieanbieter betreiben dezentrale Blockheizkraftwerke (Kraft-Wärme-Kopplung) direkt in oder neben den Industriegebieten. Sie verkaufen den Strom und den erzeugten Dampf aus der Abwärme direkt an die umliegenden Fabriken.

Was daraus folgt

Natürlich sind Millionenstädte anders zu behandeln, als ländliche Gemeinden, und wieder anders Industriekonzentrationen. Aber alle haben eins gemeinsam: Es macht keinen Sinn, Strom aus Windradparks oder riesigen Atommeilern über große Strecken zu beziehen. Sondern sie benötigen, wie die ländlichen Bereiche, ihre eigenen Analysen, wie der Mix aussehen kann, der für den spezifischen Fall Sinn macht. Wenn lokal z.B. Kohle vorhanden ist, und moderne Kohlekraftwerke kaum noch Emissionen verursachen, bietet sich sogar in Einzelfällen Kohle in einem vernünftigen Strommix an, weil die entfallenden Transportkosten und Verfügbarkeit entscheidend für den Einsatz sind.

Die Auseinandersetzung um Windräder hat viele berechtigte Punkte, wie bereits eingangs ausgeführt. Aber sie wird verengt geführt, solange sie nur fragt, ob Windräder gut oder schlecht sind, und dabei riesige Windradkolosse gemeint sind, statt kleine lokale Einheiten mit spezifischen Aufgaben. Außerdem werden die Fragen nicht gestellt: Wem gehören sie, wer profitiert, wer entscheidet über den Weg des Stroms – und was passiert, wenn das große System ausfällt?

Feldheim, trotz seiner beschränkten Aussagekraft in Hinsicht auf das Konzept, zeigt, dass Bürger, Kommune und Unternehmen gemeinsam eine eigene Versorgung aufbauen können. Die Ukraine und Puerto Rico zeigen, warum das mehr ist als Romantik. In Thailand wird gezeigt, dass Dezentralisierung von Energie auch für den Industriebedarf möglich ist. Und die Hürden beim Energy Sharing zeigen, dass die Politik in Deutschland bisher mehr Mühe darauf verwendet, das Bestehende zu schützen, als das Neue zu ermöglichen.

Zusammenfassung

Wer die Windkraft kritisiert, sollte diese Debatte führen – nicht nur die über den Rotorabrieb, Infraschall und Beton im Wald, denn diese Punkte rücken in den Hintergrund, wenn man das System der Stromversorgung grundsätzlich betrachtet. Windkraft dient in diesem Konzept nicht als Hauptquelle, sondern zur Lösung spezifischer Aufgaben. Und natürlich sollte man immer wieder darauf hinweisen, dass jeder Standort anders beurteilt werden muss. Es gibt inzwischen so viele unterschiedliche und erprobte Konzepte zur Stromerzeugung, dass eine optimale Lösung für jeden Ort anders aussehen könnte, anders mit konventionellen Energien kombiniert werden kann.

Sich auf die Kritik von Windkraft zu fokussieren, statt es in kluger Kombination mit anderen Arten der Energieerzeugung und einer Dezentralisierung zu sehen, versperrt den Weg für die wichtigere Diskussion: Wollen wir Energieerzeugung unanfälliger für Katastrophen und demokratischer verwaltbar machen, oder wollen wir uns auf große Kraftwerke stützen, welche eine weitere Konzentration und weniger Einfluss des Einzelnen bedeutet. Und im Zeichen der Explosion des Energiebedarfs für die Industrie, sollten wir fragen, ob diese nicht selbst für die notwendige Energie verantwortlich gemacht werden soll, statt die Gemeinschaft dazu zu verpflichten. Wir sollten fragen, ob Energie immer zu den Großverbrauchern transportiert werden muss, oder ob diese sich nicht dort ansiedeln sollten, wo die Energie, bzw. Rohstoffe dafür, vorhanden sind. Aber das ist noch ein separates Thema.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Wind- und Solarparkturbinen erneuerbare Energien Energie Fotovoltaik Luftaufnahme Fotopanorama an der Ostsee bei Heiligenhafen, Deutschland

Bildquelle: Markus Mainka / shutterstock


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