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Warum niemand den Iran-Krieg allein beenden kann | Von Dirk Ellerbrock

Warum niemand den Iran-Krieg allein beenden kann | Von Dirk Ellerbrock

Ein Meinungsbeitrag von Dirk Ellerbrock.

Ein Ölpreisschock, der Chinas Währungsreserven unter Druck setzt. Eine Rakete, die aus dem iranischen Hinterland aufsteigt. Eine Pipeline, die in der saudischen Wüste in Flammen aufgeht. Drei Bilder, die auf den ersten Blick zu drei verschiedenen Geschichten gehören – einer Finanzstrategie, einem Raketenkrieg, einem Regionalkonflikt. Tatsächlich handelt es sich um dieselbe Geschichte, nur aus unterschiedlichen Entfernungen betrachtet. Und wer sie zusammenlegt, stößt auf eine Frage, die interessanter ist als jede einzelne Verschwörungsvermutung: Wenn niemand diesen Krieg mehr allein steuern kann – wer hält ihn dann eigentlich noch am Laufen?

Ein Werkzeug, bevor wir anfangen

Bevor man einzelne Akteure betrachtet, lohnt sich eine Vorunterscheidung, weil sie später jeden einzelnen Fall schärfer macht. Man kann bei jedem beteiligten Akteur drei Ebenen auseinanderhalten: Erstens die Absicht – hat er ein bestimmtes Ergebnis bewusst angestrebt? Zweitens die Wirkung – hat sein Handeln tatsächlich dieses Ergebnis erzeugt? Drittens die Struktur – begünstigt seine institutionelle Position ihn unabhängig davon, ob er das Ergebnis vorher geplant hat? Der naheliegende Fehlschluss besteht darin, von der zweiten direkt auf die erste Ebene zu springen: Wenn ein Ergebnis eintritt, das jemandem nützt, wird daraus rückwirkend seine Absicht unterstellt. Das ist meistens zu billig.
Stellen Sie sich stattdessen einen Fluss vor, der sich sein Bett selbst gräbt. Kein Ingenieur zeichnet vorher die Karte. Aber jedes Fitzelchen Wasser folgt derselben einfachen Regel – es fließt dorthin, wo der geringste Widerstand ist –, und aus unzähligen einzelnen, ungeplanten Bewegungen entsteht trotzdem ein Flussbett, das aussieht, als hätte es jemand geplant. Diese Denkfigur hat in der politischen Theorie einen eigenen Namen: Bei Nicos Poulantzas oder Joachim Hirsch heißt es, der Staat sei nicht das Werkzeug in der Hand einer herrschenden Gruppe, sondern eher wie ein Gefäß, das sich automatisch in die Richtung neigt, aus der am meisten Druck kommt – ohne dass jemand am Steuer sitzen muss. Man braucht den Begriff nicht, um den Gedanken zu verstehen, aber er zeigt: Das ist keine beiläufige Beobachtung, sondern eine seit Langem durchdachte Alternative zur Verschwörungserzählung.

Der Test dafür ist einfach. Nehmen wir an, ein Sturm hätte zufällig eine Ölpipeline lahmgelegt, während unabhängig davon eine Zentralbank aus ganz anderen Gründen Reserven verkaufen musste – zwei Ereignisse, ein Ergebnis, das jemandem nützt, aber keine Struktur, weil sich beides nicht wiederholt. Erst wenn sich ein Muster wiederholt – jedes Mal, wenn der Ölpreis steigt, gerät dieselbe Währung unter denselben Druck, profitieren dieselben Branchen –, lohnt es sich, von Struktur statt von Zufall zu sprechen. Mit diesem Werkzeug lässt sich jeder der folgenden Akteure durchgehen, ohne dass einer von ihnen einen Gesamtplan gebraucht hätte.

Washington: Institutionen, die ihrer eigenen Logik folgen

Das Finanzministerium verteidigt seiner Funktion nach die Fähigkeit der USA, geopolitische Rivalen über das Finanzsystem unter Druck zu setzen. Die Rüstungsindustrie verkauft ihrer Funktion nach Nachschub für verbrauchte Bestände. Energiekonzerne profitieren ihrer Funktion nach von hohen Preisspitzen. Das Pentagon sichert seiner Funktion nach Stützpunkte und Einflusszonen. Keine dieser Institutionen muss sich mit den anderen absprechen. Es reicht, dass jede ihrer eigenen, engen Logik folgt, damit am Ende ein Bild entsteht, das aussieht wie eine koordinierte Strategie – ganz ohne einen Kopf, der sie entworfen hat.

Der konkreteste dieser Kanäle führt über die chinesische Währung. China bezahlt einen erheblichen Teil seines Außenhandels in eigener Währung, dem Renminbi, und versucht gleichzeitig, dessen Kurs gegenüber dem Dollar zu kontrollieren. Steigt der Ölpreis, wandert mehr Renminbi ins Ausland und wird dort in Dollar getauscht – der freie Kurs im Ausland driftet vom staatlich gesteuerten Kurs im Inland ab. Um das zu verhindern, muss Peking entweder eigene Dollarreserven verkaufen oder die Zinsen erhöhen, was wiederum die eigene Wirtschaft belastet. Allein im März 2026 fielen Chinas Devisenreserven um mehr als 85 Milliarden Dollar, der stärkste Rückgang seit einem Jahrzehnt. Dass US-Finanzminister Scott Bessent, ein Mann mit Karriere im Währungs- und Rohstoffhandel, den Renminbi öffentlich als unterbewertet bezeichnete, obwohl er zugleich aufwertet, liest sich in dieser Lesart wie ein Signal: eine Institution, die eine sich bietende Gelegenheit erkennt und nutzt. Bessent muss diesen Mechanismus nicht erfunden haben. Er musste nur, als sich die Gelegenheit zeigte, das tun, wozu ihn seine Funktion befähigt.

Wo die Kontrolle zerbricht

Jede dieser institutionellen Logiken setzt voraus, dass die Rahmenbedingungen einigermaßen stabil bleiben – und genau das bricht gerade weg. Ansarallah hat die gesamte jemenitische Rotmeerküste zurückerobert, einschließlich der Insel Perim, die die zweite große Meerenge, Bab al-Mandab, überblickt. Gleichzeitig wurde die saudische Ost-West-Pipeline nach Yanbu zerstört – ausgerechnet jene Route, die als Ausweichmöglichkeit zu Hormus galt. Amerikanische Stützpunkte wurden von Bahrain über Jordanien bis nach Israel zurückgezogen, während die Munitionsbestände für Luftabwehr und Abstandswaffen zur Neige gehen. Wenn ein System auf kontrollierbaren Randbedingungen beruht und diese Randbedingungen selbst zum Ziel werden, verliert jede Struktur einen Teil ihrer Berechenbarkeit – nicht nur die amerikanische.

Teheran und Sanaa: eigene Rechnung, keine Fernsteuerung

Genau deshalb wäre es ein Fehler, an dieser Stelle stehen zu bleiben und nur Washington als strukturell handelnd zu beschreiben, während alle anderen bloß reagieren. Iran verfolgt mit der Drohung gegen Hormus eigene, gut nachvollziehbare Interessen: Abschreckung gegenüber einem übermächtigen Gegner, Verhandlungsmasse für ein mögliches Kriegsende, innenpolitische Legitimation durch sichtbaren Widerstand. Ansarallah verfolgt mit dem Küstenvormarsch eigene Interessen: die eigene Machtbasis im Jemen sichern, Druck auf Saudi-Arabien aufbauen, die eigene Bedeutung innerhalb der von Iran unterstützten Kräfte im Nahen Osten unter Beweis stellen. Keiner von beiden musste sich im Detail mit Teheran oder miteinander absprechen, damit ihre jeweiligen, eng begrenzten Handlungen zusammen genau jenes Bild ergeben, das wie eine straff koordinierte Gesamtstrategie einer "Achse des Widerstands" aussieht. Dieselbe Flussbett-Logik, die für Washington gilt, gilt spiegelbildlich für Teheran und Sanaa.

Riad zwischen Rückeroberung und Zusammenbruch

Auch Saudi-Arabien handelt aus eigener Rechnung, nicht als bloßes Anhängsel Washingtons. Riad verfolgt das Interesse, die verlorenen Küstengebiete zurückzugewinnen, um das eigene Ansehen als Regionalmacht zu wahren – und zugleich das Interesse, die eigene Ölförderung und -infrastruktur nicht durch eine offene Eskalation zusätzlich zu gefährden. Beides gleichzeitig zu verfolgen wird immer schwieriger, je mehr die eigene Infrastruktur bereits getroffen ist. Auch das ist keine Fernsteuerung durch einen amerikanischen Regisseur, sondern die eigene, zunehmend unlösbare Gleichung eines Landes, dessen Verbündeter sich zurückzieht, während der Gegner an Boden gewinnt.

Chinas eigene Rechnung

Chinas Notenbank verfolgt seit Jahren, unabhängig von diesem Krieg, das Ziel, die eigene Abhängigkeit vom Dollar zu verringern – durch den schrittweisen Abbau amerikanischer Staatsanleihen im eigenen Bestand und den Aufbau von Goldreserven als Alternative. Chinas Energieplaner verfolgen seit Jahren das Ziel, die eigene Ölversorgung von den Meerengen unabhängiger zu machen – durch den Ausbau von Pipelines aus Russland und Zentralasien, die überhaupt kein Schiff und keine Meerenge mehr benötigen. Chinas Außen- und Handelspolitik verfolgt seit Jahren das Ziel, den Renminbi als Zahlungswährung im eigenen Einflussbereich zu etablieren, etwa über eigene grenzüberschreitende Zahlungssysteme und bilaterale Währungsabkommen. Keines dieser Projekte wurde für diesen Krieg erfunden. Aber ein anhaltender Ölpreisschock, der die Kosten des Dollarsystems für alle sichtbar macht, ist für jedes dieser Projekte ein Argument, das es vorher nicht in dieser Deutlichkeit gab.

China erleidet die Krise und beschleunigt gleichzeitig die eigene Antwort darauf. Es ist kurzfristig verwundbarer, weil sich Pipelines nicht über Nacht bauen und Zahlungssysteme nicht über Nacht etablieren lassen – der akute Preisschock trifft die chinesische Wirtschaft heute, die Entlastung durch weniger Dollarabhängigkeit erst in einigen Jahren. Aber genau dieser Schock ist zugleich der stärkste Antrieb, den diese langfristigen Projekte je hatten. Auch das braucht keinen Architekten in Peking – es reicht, dass jede beteiligte chinesische Institution ihrer eigenen, enger gefassten Funktion folgt.

Der taumelnde Hegemon

Über all diesen einzelnen Logiken liegt noch eine größere: der strukturelle Gegensatz zwischen einem alternden Hegemon und einem aufstrebenden Block. Man könnte vermuten, dahinter stecke eine bewusste amerikanische Standing Order, dem eigenen Niedergang einen möglichst instabilen Abgang zu verschaffen, um die Konsolidierung von BRICS und Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit zu verhindern. Diese Vermutung ist nicht aus der Luft gegriffen – Zbigniew Brzezinski hat bereits in den neunziger Jahren offen formuliert, die zentrale Aufgabe amerikanischer Geopolitik sei zu verhindern, dass eine einzige Macht oder ein Machtblock Eurasien dominiert. Das ist keine geheime Absicht, sondern erklärte, publizierte Doktrin.

Doch auch dieser Gedanke darf nicht zu weit springen. Würde man behaupten, ein "möglichst blutiger Abgang" sei das bewusste Ziel, ließe sich damit jedes mögliche Ergebnis erklären – Stabilität als "kontrollierter Abgang", Chaos als "blutiger Abgang". Eine These, die jeden Ausgang bestätigt, erklärt am Ende nichts. Hinzu kommt: Ein gezielt inszenierter Abgang würde normalerweise die eigenen Aktiva schonen. Beobachtbar ist das Gegenteil – saudische Ölinfrastruktur, ein eigener Verbündeter, wird mitverwüstet, eigene Stützpunkte werden zurückgezogen, eigene Munitionsbestände erschöpfen sich, eigene Verbraucher zahlen über Hypothekenzinsen und Preise mit.

Die tragfähigere Version braucht deshalb keine Absicht: Ein Hegemon im Niedergang hat strukturell eine höhere Toleranz für Unordnung als ein aufstrebender Block, dessen Wachstumsmodell von stabilen Ölpreisen und einem kontrollierten Wechselkurs abhängt. Washington muss die Instabilität nicht herbeiführen – es muss nur weniger dringend daran interessiert sein, sie zu beenden, als Peking daran interessiert ist, dass sie endet. Wer weniger zu verlieren hat, wenn das System instabil bleibt, gewinnt an Verhandlungsmacht, ohne die Instabilität selbst gestaltet zu haben.

Warum der Krieg nicht endet

Damit lässt sich beantworten, was sonst offenbleibt: Warum hört das nicht auf, wenn doch offenbar niemand mehr eindeutig gewinnen kann? Ein Krieg mit einem Falltürsteller endet, sobald der Falltürsteller genug bekommen hat oder aufgibt. Ein Krieg ohne Falltürsteller endet erst, wenn genug beteiligte Parteien gleichzeitig bereit sind, auf einen strukturellen Vorteil zu verzichten, den keine von ihnen ursprünglich anstrebte, auf den sich inzwischen aber alle eingerichtet haben. Das ist eine viel höhere Hürde als eine einzelne Verhandlung, weil es keinen Ansprechpartner gibt, der "die Falle" im Namen aller schließen könnte – es gibt nur viele einzelne Akteure, von denen jeder für sich betrachtet gerade jetzt mehr zu verlieren hat als zu gewinnen, wenn er als Erster aufhört.

Eine Einschränkung in eigener Sache

Eine Analyse, die zeigt, dass niemand mehr allein die Kontrolle hat, ist nicht nur eine Erkenntnis über die Welt, sondern hat auch eine Wirkung auf den, der sie liest. Eine Verschwörungserzählung hat wenigstens einen Namen, den man anklagen kann. Eine Strukturerzählung wie diese hat niemanden – und genau darin liegt eine Gefahr, die sie mit sich selbst mitliefert. Wenn ohnehin kein Falltürsteller existiert, an den man sich wenden könnte, wozu dann noch Protest, Forderung, Adressierung? Die Erklärung, so redlich sie sein mag, kann leise entpolitisierend wirken, indem sie jede konkrete Verantwortung durch eine diffuse Systemlogik ersetzt.

Das lässt sich nicht auflösen, indem man die individuelle Verantwortung durch die Hintertür zurückholt – das würde der ganzen vorangegangenen Argumentation widersprechen, die bewusst ohne Falltürsteller und ohne Schuldigen auskommt. Was bleibt, ist eine unbequemere, aber ehrlichere Haltung: die Bereitschaft, eine Erklärung auszuhalten, die keinen Adressaten liefert, ohne sie deshalb durch eine bequemere, aber unrichtige zu ersetzen. Das ist der eigentliche Punkt, an dem sich Ambiguitätstoleranz von Resignation unterscheidet.

Resignation sagt: Wenn niemand verantwortlich ist, ist auch nichts zu tun. Ambiguitätstoleranz sagt etwas anderes: Man kann eine Lage als Struktur ohne Zentrum beschreiben und trotzdem an ihr ansetzen – nicht bei einer Person, die man zur Rechenschaft zieht, sondern bei den Bedingungen, die diese Struktur so und nicht anders reagieren lassen.

Wer verstanden hat, dass Bessent, Riad oder Peking ihrer eigenen Funktionslogik folgen, weiß damit auch, an welcher Stelle diese Funktionslogik ansetzt – nicht bei der Absicht eines Einzelnen, sondern bei den Bedingungen, unter denen jede dieser Institutionen etwas anderes zu verlieren hätte, wenn sich diese Bedingungen änderten. Das ist weniger befriedigend als ein Schuldiger. Aber es ist der einzige Ansatzpunkt, der nicht auf der Erklärung selbst beruht, die man gerade widerlegt hat.

Fazit

Die Ereignisse an den drei Meerengen sind kein Beweis für einen Masterplan, gleich auf welcher Seite man ihn vermutet. Sie sind das Ergebnis mehrerer Strukturen, die gleichzeitig wirken, ohne einander zu steuern: eine amerikanische Institutionenlogik, die eine sich bietende Gelegenheit gegen den Renminbi nutzt; ein iranisches Interesse an Abschreckung, das sich verselbstständigt hat; ein jemenitischer Machtgewinn mit eigener Dynamik; ein saudisches Dilemma zwischen Rückzug und Zusammenbruch; eine chinesische Antwort, die aus der eigenen Verwundbarkeit heraus beschleunigt wird; und darüber ein Hegemon, der sich Unordnung eher leisten kann als der Block, der von ihr bedroht wird. Keine dieser Logiken braucht einen Architekten, um zu wirken. Genau das macht sie so schwer zu beenden – nicht, weil jemand sie festhält, sondern weil niemand sie mehr allein loslassen kann.

Faktische Quellen (verifizierbare Daten): Weltbank (Commodity Markets Outlook, April 2026); IWF (World Economic Outlook Update, Juli 2026); IEA (Ölmarktbericht Q2 2026); Berichte zum Rückgang der chinesischen Devisenreserven im März 2026; Berichte zur Rückeroberung der jemenitischen Rotmeerküste und zur Kontrolle von Perim/Bab al-Mandab durch Ansarallah (Umfang und Zeitpunkt – zu präzisieren); Berichte zur Zerstörung der Ost-West-Pipeline nach Yanbu und zum US-Stützpunktrückzug Bahrain–Jordanien–Israel; Berichte zum langjährigen Abbau amerikanischer Staatsanleihen in chinesischem Besitz und zum Ausbau russischer/zentralasiatischer Pipeline-Infrastruktur (Umfang und Zeitrahmen – zu präzisieren); defence-network.com (Qassem-Basir-Rakete, technische Daten).

Positionelle Quellen (Partei- und Analystenaussagen, im Kontext zu lesen): Ryan Perkins, ursprüngliche Petroyuan-Trap-These, hier auf den Renminbi-Mechanismus zugespitzt (Substack); Mark Sleboda, Interviewaussagen zur Ablehnung koordinierter Elitenplanung und zur institutionellen Rolle amerikanischer Nachrichtendienste; Zbigniew Brzezinski, The Grand Chessboard (1997), zur Doktrin der Verhinderung eurasischer Machtblock-Konsolidierung; Trump-Zitate zur Bedeutung der Straße von Hormus und zu angeblichen Alternativrouten; iranische, saudische und irakische Erklärungen zu Angriffsurheberschaften; Ansarallah-Erklärungen zum Küstenvormarsch; saudische Erklärungen zur eigenen Position zwischen Rückeroberung und Deeskalation.

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Bildquelle: PaPicasso / shutterstock

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Dirk Ellerbrock, Jahrgang 1946, ist Diplom-Sozialwissenschaftler. Nach Studien der Wirtschafts-, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie arbeitete er viele Jahre in der Finanzwirtschaft, Unternehmensberatung und als Management-Coach.

Mitte der 1990er wandte er sich mystischen Traditionen zu – Advaita-Vedanta, Zen-Buddhismus, Taoismus, Tantra und christliche Mystik –, vertieft durch Stephen Wolinskys „Quantenpsychologie" und die Unterweisungen Ramesh Balsekars in Bombay. Er leitete Meditationsgruppen und veröffentlichte 2010 unter dem Pseudonym Manaschu sein erstes Buch, „Das Geheimnis ewigen Glücks – Texte zur Menschwerdung". 2026 entstand sein noch unveröffentlichtes zweites Buch, „Die Schlange der Moral – Gift und Gegengift", das moralisches Urteilen als strukturelle Gewaltform durchleuchtet.

Heute schreibt er regelmäßig politische und gesellschaftliche Kommentare, u. a. für apolut und auf seinem Substack: https://substack.com/@dirkellerbrock


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Dirk Ellerbrock Goldreserven BRICS Renminbi Saudi-Arabien Iran China Ölversorgung Bab al-Mandab


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