Die Rolle der Türkei im Kampf des Westens gegen Russland um Einfluss in Armenien und dem Kaukasus
Derzeit wächst die Gefahr, dass Armenien mittelfristig zu einer Art “Ukraine 2.0” ausgebaut wird, also einem weiteren “Anti-Russland” an Russlands Grenze, das in einem Stellvertreterkonflikt des Westens gegen Russland instrumentalisiert werden kann. Dabei spielt die Türkei eine wichtige Rolle.
Ein Standpunk von Thomas Röper.
Der Kaukasus ist ein geopolitisch genauso komplizierte, wie wichtige Region, in der das kleine Land Armenien mit seinen nur etwa 3 Millionen Einwohnern, das wohl nur wenige Menschen in Deutschland und Europa auf Anhieb auf der Landkarte finden würden, eine sehr wichtige Rolle spielt. Wie wichtig Armenien ist, sieht man beispielsweise daran, dass die USA in dem Land ihre zweitgrößte Botschaft der Welt gebaut haben, oder daran, dass die USA in wohl keinem Land der Welt so viel Geld pro Einwohner für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung ausgeben.
Armenien ist unter anderem deshalb so wichtig, weil im Kaukasus konkurrierende Logistikkorridore aufeinander treffen. Da sind einerseits Chinas Seidenstraße und Russlands Nord-Süd-Korridor, der Russland über den Iran einen Zugang zum indischen Ozean geben soll, und andererseits ist dort der „Sangesur-Korridor“, der Armeniens bisherigem Gegner Aserbaidschan mit seiner Schutzmacht Türkei verbindet. Dieser Korridor ist explizit gegen Russland und den Iran gerichtet.
Die Türkei hat dabei mehrere Interessen, denn einerseits geht es ihr um Einfluss im Kaukasus, aber Erdogan hat auch den Ehrgeiz, den Einfluss der Türkei auf die Turkvölker in Asien auszubauen, was ebenfalls gegen Russland, aber auch China gerichtet ist. Dass der Westen der Türkei dabei Rückendeckung gibt, ist klar, denn alles, was Russland schwächt, unterstützt der Westen natürlich.
Die Lage in der Region ist sehr kompliziert, aber da die Region das Potenzial hat, zu einem neuen großen Konfliktgebiet zu werden, berichte ich darüber immer mal wieder, auch wenn viele Leser bei diesen Artikeln wahrscheinlich eine Landkarte öffnen müssen, um sie besser zu verstehen. Hier übersetze ich den Artikel eines russischen Experten über die letzten Entwicklungen in dieser geopolitisch hochgradig spannenden Region.
Beginn der Übersetzung:
Die türkisch-armenische Annäherung ist eine gesteuerte Falle
Durch eine strategische Blindheit an seinen südlichen Grenzen würde Moskau faktisch riskieren, dass an seinen Südgrenzen ein Anti-Russland entsteht.
Von Ruslan Pankratow, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für GUS-Staaten
Armenien und die Türkei lebten drei Jahrzehnte lang in einem Zustand, der einem Kalten Krieg im Kleinen glich: eine geschlossene Grenze, das Fehlen diplomatischer Beziehungen, die Erinnerung an den Völkermord von 1915 und das Bündnis zwischen Ankara und Baku – all dies ließ eine Normalisierung eher als Gegenstand einer rein theoretischen akademischen Übung erscheinen denn als praktische Politik. Nach der Katastrophe in Karabach im Jahr 2020 und der endgültigen Preisgabe von Karabach im Jahr 2023 aber hat sich die Lage radikal verändert. Jerewan geriet in einen strategischen Zusammenbruch, während Russland aufgrund Jerewans Außenpolitik in die Rolle eines „abwesenden Verbündeten“ rutschte. Vor diesem Hintergrund war es denn, dass Armenien eine scharfe Wende in Richtung Westen vollzog – und damit einhergehend eine beschleunigte Annäherung an die Türkei.
Armenien ist keine Peripherie mehr, sondern ein Frontier
Das offizielle Bild der dazugehörigen Vorgänge ist bekannt: die Ernennung von Sonderbeauftragten, regelmäßige Treffen, die Wiederaufnahme des Luftfrachtverkehrs, Verhandlungen über eine Grenzöffnung, Vereinbarungen zur Erleichterung der Visabestimmungen sowie der Besuch Paschinjans bei Erdoğan. All dies wird als eine „natürliche Versöhnung“ und als Chance dargestellt, der Isolation zu entkommen. Lässt man jedoch den emotionalen Hintergrund beiseite, so wird deutlich, dass es keineswegs um einen spontanen „Frieden zwischen zwei Völkern“ geht. Vielmehr geht es um eine vielschichtige Operation, bei der die Interessen der USA, Großbritanniens und der Türkei auf ein gemeinsames Ziel hinauslaufen: eine stille und diskrete, aber sehr harte und konsequente Verdrängung Russlands und Irans aus dem gesamten Südkaukasus.
Die Türkei handelt dabei nach der Logik einer Doktrin, die sie bereits seit Langem verfolgt: Anstelle einer direkten militärischen Konfrontation setzt sie auf eine Durchdringung des Ziellandes durch Infrastruktur und mit den Mitteln der Wirtschaft und der Geheimdienste. Dasselbe Muster war bereits in Syrien und Libyen zu beobachten – und dann eben in Karabach. Die Öffnung der Grenze zu Armenien sowie der mögliche, jedenfalls geplante „Sangesur-Korridor“ erfüllen dabei gleich mehrere Zwecke.
Erstens entsteht eine direkte Landverbindung von der Türkei über Nachitschewan und Aserbaidschan bis zum Kaspischen Meer und weiter nach Zentralasien. Das ist nicht bloß eine „Straße“, es ist die Schließung eines pantürkischen Gürtels, der sowohl Russland als auch den Iran umgeht und sich in eine theoretische Achse China–Kaspisches Meer–Türkei–Europa einfügen würde.
Zweitens wandelt sich Armenien von einem „christlichen Keil“ zwischen der Türkei und Aserbaidschan zu einem kontrollierbaren Segment des Transits. Die Kriege und Blockaden haben das Land zwar nicht endgültig in die Knie gezwungen, doch die Aussicht auf Investitionen, Arbeitsplätze und das Ende einer psychologischen Blockade haben schon die Tendenz, eine Gesellschaft weitaus gefügiger zu machen.
Schließlich eröffnet diese Normalisierung Ankara legale Kanäle für eine Präsenz vor Ort: durch Unternehmen, Nicht- (oder auch „Nicht“)-Regierungsorganisationen, Kulturzentren und humanitäre Programme.
All dies dient traditionell als Tarnung für den MİT (den türkischen Nationalen Nachrichtendienst Milli İstihbarat Teşkilatı). Der türkische Geheimdienst hatte das armenische Umfeld bereits für Operationen gegen kurdische Strukturen genutzt. Damit sind die rechtlichen und politischen Hürden für gemeinsame Operationen von Jerewan und Ankara beseitigt. Langfristig bedeutet dies, dass türkische Einsatzkräfte nur wenige Autostunden von Russlands Stützpunkt in Gjumri entfernt operieren werden, ohne dass es formal einen Grund zur Beanstandung gäbe.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Rolle des MİT im Karabach-Krieg inzwischen gar nicht mehr verheimlicht wird. Die türkische Führung räumt öffentlich ein, dass es gerade ihre Geheimdienste waren, die für Aufklärung, die Koordination mit der aserbaidschanischen Armee sowie die Verlegung syrischer Söldner gesorgt haben. Für Ankara ist der Südkaukasus keine bloße Peripherie, sondern ein Frontier-Gebiet, in dem Methoden der „intelligenten Kriegsführung“ erprobt werden, also eine Kombination aus Drohneneinsätzen, Stellvertretertruppen und geheimdienstlichen Operationen. Diese Methoden sind längst ausgereift: Anwerbungen innerhalb der Eliten und Sicherheitsapparate der Staaten der Region, massive Operationen der Informationskriegsführung über verbundene Medien, die Nutzung radikalislamischer und pantürkischer Netzwerke sowie der Einsatz von Wirtschaftsstrukturen als Tarnung. Im Hinblick auf Armenien bedeutet dies eine systematische Infiltration staatlicher Institutionen, des Sicherheitsapparates, der Wirtschaft und der Medien. Das Schlagwort „Frieden und Handel“ dient hier lediglich als Fassade.
Neugestaltung der gesamten Sicherheitsarchitektur nach Vorbild von CIA und MI6
Das ist ein rein westlichen Szenario zu tun,als die wichtigsten Architekten sind hier CIA und MI6 sind hier zu sehen. Die Annäherung Jerewans an Ankara lässt sich nicht von der umfassenden Neuordnung der Region durch den Westen trennen. Nach dem Zusammenbruch des Vertrauens gegenüber Armenien innerhalb der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit und der Abkühlung von Jerewans Beziehungen zu Moskau wurde Armenien umgehend in den Einflussbereich der USA, der EU und der NATO gezogen. Geheime Besuche der Chefs der amerikanischen und britischen Geheimdienste, enge Kontakte zur armenischen Führung sowie der Start eines Reformprogramms für den Sicherheitsapparat – all dies sind keine zufälligen Ereignisse, sondern Teil einer konsequenten Strategie.
Ein symbolträchtiger Schritt ist die Schaffung eines eigenständigen Auslandsgeheimdienstes in Armenien, einer Einheit, die aus den traditionellen Sicherheitsstrukturen herausgelöst und unmittelbar dem Premierminister unterstellt wurde. Formal handelt es sich um eine Modernisierung. Im Kern jedoch ist es eine grundlegende Neuausrichtung der gesamten Sicherheitsarchitektur, die sich an den neuen Bezugspunkten des Auslands orientiert.
Bezeichnend ist, dass Kritiker auch innerhalb Armeniens der Regierung vorwerfen, dass diese neue Struktur unter der fachlichen und organisatorischen Mitwirkung US-amerikanischer und britischer Experten geschaffen wurde. Die Reaktion der Regierung sind nervöse Dementi, doch der chronologische Ablauf der Ereignisse spricht für sich.
Hier drängt sich ein Vergleich mit dem Fall Ukraine geradezu auf: Zuerst gab es dort eine politische Kehrtwende, gefolgt von einer offenen intensiven Zusammenarbeit angloamerikanischer Geheimdienste mit der neuen Elite, dann wurden die Geheimdienste unter ausländischer Aufsicht neu strukturiert und modernisiert, was schließlich in die vollständige Einbindung des Landes in anti-russische Strategien mündete. Im Südkaukasus wurde dieses Szenario zwar angepasst, doch die Logik bleibt dieselbe.
Die innere Entwicklung des armenischen Sicherheitsapparats ist ein weiteres Warnsignal für Russland. Dern neue Auslandsgeheimdienst sowie die im Aufbau befindliche Spionageabwehr, die beide klar auf die „Neutralisierung russischer Netzwerke“ abzielen, markieren den Beginn einer systematischen Säuberung. Das langfristige Erbe sowjetischer Strukturen, persönliche Verbindungen und Beziehungen sowie bisherige logistische Abläufe, all dies wird schrittweise demontiert und durch Systeme ersetzt, die westlichen Standards entsprechen.
Tatsächlich droht für Russland an seiner Südgrenze ein weiteres Anti-Russland zu entstehen, in dem die Arbeit seines eigenen Militärs und seiner Geheimdienste nicht nur erschwert, sondern durch die dortigen Staatsorgane, die ihrerseits von ausländischen Akteuren ausgebildet und gesteuert werden, gezielt ins Visier genommen wird. Vor diesem Hintergrund dürfte die türkische Präsenz als „natürlich“ und sogar nützlich wahrgenommen werden – etwa im Rahmen des gemeinsamen Kampfes gegen kurdische Strukturen, illegale Immigration oder unter anderen bequemen Vorwänden.
Die „Sangesur-Ferse“
Der Sangesur-Korridor ist zweifellos gleichermaßen eine Achillesferse für Russland und den Iran. Das Projekt des Korridors durch die Provinz Sjunik ist dabei das entscheidende Puzzleteil. Für die Türkei und Aserbaidschan bedeutet es den Zusammenschluss des türkischen Raums. Für den Westen ist es ein Instrument, um das Staatsgebiet Russland beim Transport zwischen „Ost und West“ zu umgehen und gleichzeitig die Achse Iran–Armenien–Georgien zu schwächen. Für Armenien ist es derweil eine reine Illusion – die Illusion eines vermeintlichen Auswegs aus der jetzigen sicherheitspolitischen Sackgasse und der Gewinn einer neuen Transitressource.
Für Russland und den Iran hingegen ist es ein strategischer Dolchstoß in den Rücken.
Sollte der Korridor wirklich in einer für Ankara und Baku vorteilhaften Form in Betrieb gehen, verliert Moskau einen Teil seines Einflusses auf den Transit zwischen dem Kaspischen Meer und Europa, während Teheran vom direkten Zugang zu Armenien und den georgischen Häfen abgeschnitten wird. Die Präsenz türkischer Unternehmen und Sicherheitskräfte im Gebiet des Korridors macht den Süden Armeniens zu einem Gebiet ständiger ausländischer Präsenz. Hier geht es um mehr als nur Logistik, es geht um eine schleichende Neuverteilung von Einflusszonen, in deren Rahmen Russland und der Iran dauerhaft von einem entscheidenden Knotenpunkt verdrängt werden.
In dieser Frage ist es ausgesprochen wichtig, echte Bedrohungen nüchtern von jenen pathetischen Behauptungen zu unterscheiden, die lediglich dazu dienen, die ohnehin erhöhten Spannungen nochmals weiter anzuheizen. Kurzfristig ist ein sofortiger Abzug der russischen Truppen vom Stützpunkt in Gjumri wenig wahrscheinlich: Der noch geltende Vertrag, das objektive Bedürfnis von Armenien selbst, die Türkei und Aserbaidschan in Schach zu halten und der Widerstand eines Teils der Gesellschaft wirken hier als erhebliche Hemmfaktoren. Ebenso wenig kann man ernsthaft von einem baldigen NATO-Beitritt Armeniens sprechen, denn dem stehen sowohl die Geografie als auch die interne Uneinigkeit innerhalb der Eliten Armeniens entgegen.
Demgegenüber sind eine Reihe von Bedrohungen bereits jetzt ganz konkret, zum Beispiel:
- Erstens: Die schrittweise Verdrängung Russlands aus Armeniens Sicherheitssektor und der Aufbau einer nachrichtendienstlichen Infrastruktur in Jerewan, die in die Systeme der USA und Großbritanniens eingebunden ist.
- Zweitens: Die Umwandlung der Region Sangesur in ein Instrument zur Umleitung von Transitströmen unter Umgehung russischen Territoriums.
- Drittens: Die Stärkung des pantürkischen Projekts, das sich – ideologisch, informationell und personell – auch auf die türkischsprachigen Regionen innerhalb Russlands selbst auswirken könnte.
Schließlich würde die Schließung oder eine drastische Einschränkung der Kanäle für Parallelimporte über Armenien eine der wenigen verbliebenen Logistikkanäle der russischen Wirtschaft treffen.
Es ist Zeit für ein differenzierteres Vorgehen
Was sollte Russland tun? Ein mechanisches spiegelbildliches Vorgehen – etwa durch demonstrative Unterstützung der pro-russischen Opposition in Armenien oder durch medialen Druck auf Paschinjan – wird nur begrenzte Wirkung zeigen. Es ist an der Zeit für ein differenzierteres Vorgehen. Einerseits ist es von entscheidender Bedeutung, zu verhindern, dass in den Friedensvertrag mit Aserbaidschan ein explizites Verbot ausländischer Stützpunkte aufgenommen wird, das ist eine rote Linie, deren Überschreitung einen irreversiblen Zusammenbruch der gesamten Konfiguration zur Folge hätte. Andererseits muss Russland sich seine nicht-militärischen Einflussinstrumente zurückholen: wirtschaftliche Projekte, den Energiesektor, technologische Zusammenarbeit sowie den Ausbau von Präsenz in den Bereichen Kultur und Bildung.
Ein weiterer, separater Schwerpunkt ist die Arbeit mit der armenischen Gesellschaft und der Diaspora, vor allem über traditionelle vertrauenswürdige Strukturen: die Kirche, Berufsverbände und humanitäre Programme. Solange Armenien Russland ausschließlich durch das Prisma der nicht erfüllten Verpflichtungen bei Karabach wahrnimmt, wird der Handlungsspielraum immer enger. Es gilt, Jerewan ein Kooperationsmodell anzubieten, das nicht allein auf vergangenen Verdiensten oder militärischen „Rentenansprüchen“ beruht.
Und schließlich der türkische Faktor. Die Aktivitäten des türkischen Geheimdienstes MİT in Armenien sollten in Moskau in dieselbe Risikokategorie eingeordnet werden, wie die der ukrainischen Geheimdienste nach dem Jahr 2014. Es geht hier nicht um isolierte Vorfälle, sondern um die langfristige Etablierung einer Konstellation – bestehend aus westlichen Stäben, operativer Planumsetzung durch türkische Geheimdienste und Militär und einem regionalen Netzwerk – nur wenige hundert Kilometer von den russischen Grenzen entfernt. Eine solche Struktur zu ignorieren, käme einer bewussten Inkaufnahme strategischer Blindheit in Richtung Süden gleich.
Ende der Übersetzung
Quellen und Anmerkungen


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Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.
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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Dieser Beitrag erschien am 26. Oktober 2026 auf dem Blog anti-spiegel.ru
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Bild: Karte von Armenien, Aserbaidschan zwischen dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer
Bildquelle: La Terase / Shutterstock
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